Wir leben mitten im 5G-Zeitalter. So scheint es zumindest mit Blick auf aktuelle Kampagnen und Positionierungsstrategien der Mobilfunker. Alles schneller, alles reaktiver, nahezu ungebremste Euphorie. Bis jetzt. Doch inzwischen mischen sich auch nachdenkliche Töne in die Diskussion: So sollen in kritischen Bereichen Zellabstände von 80 Metern nötig werden, um den Gigabits freien Lauf und Fahrzeuge überall autonom fahren zu lassen. Wäre hypothetisch ganz München eine solche kritische Zone (die im Übrigen über die Frequenzbänder definiert wird), dann würde dies schlappe 48 500 Zellen bedeuten, in Berlin wären es 139 344.
Klar, ganz so schlimm kommt’s nicht, weil der Zell abstand nicht überall so hochverdichtet nötig ist. Dennoch stellt sich die Frage, wer das bezahlen soll. Vielleicht müssen sich die Mobilfunker trotz allem Wettbewerb am Ende doch zusammenschließen und ein gemeinsames…
