Natürlich nutze ich Streaming-Dienste. Sie stellen den Endpunkt einer genialen Entwicklung dar.
Diese hat mit nur als Raubkopie im Internet zu findenden MP3-Tracks begonnen. Napster und Peer-to-Peer-Tausch machten Furore. Als Reaktion boten Musik-Label Tracks mit Kopierschutz. Doch welches Album eines Künstlers es bei welchem Label gab, blieb eine Geheimwissenschaft. Und das Rechte-Management ein Albtraum, der vom Einund Auschecken der Tracks handelte.
Den ersten Komfort-Schritt brachte Apple. Mit dem iPod gab es eine schicke Gerätserie für verschiedenste Ansprüchen. Doch viel wichtiger, im iTunes-Music-Store ließen sich die Songs der fünf Major-Labels herunterladen. Die Auswahl war also riesig, nur die Beatles blieben noch etliche Jahre außen vor.
Schöne neue Welt
Doch mittlerweile bieten Streaming-Dienste ein fast unerschöpfliches Angebot, sowohl bei der Musikauswahl, als auch bei der Klangqualität, die von MP3 bis zur zigfachen…