Lernen ist etwas Komisches. Im Gehirn werden alle Informationen, alle Sinneseindrücke, alle Erfahrungen, sogar Emotionen und Gerüche sortiert, verknüpft, verworfen und wieder hervorgeholt, bis aus einzelnen Informationen ein neuronales Netz entsteht. Je mehr Verbindungen, desto besser; Je häufiger sie genutzt werden, desto stärker wird dieses Netz. Deshalb lernen Kinder (und Sie auch!) am besten, wenn sie selbst etwas mit den Informationen machen (nehmen wir das berüchtigte Vokabellernen): lesen, notieren, üben, erklären, Fehler finden, neu versuchen. Deshalb gleich zu Beginn die schlechte Nachricht: Kein iPad, keine App, keine KI kann Ihnen und Ihren Kindern das Lernen abnehmen.
Aber es gibt auch eine gute Nachricht, denn genau da kann das iPad trotzdem nützlich sein, außerordentlich sogar. Es hilft beim Ordnen, macht Inhalte sichtbar, hält Material griffbereit, kann das Üben angenehmer machen, spielerisch…