Und plötzlich war die Idee unseres Films „Bug City“ geboren: Was wäre, wenn es ein Leben hinter dem Bildschirm gäbe, wenn die Softwarebugs tatsächlich Käfer wären, die die Platinen des PCs bewohnen? In einem Computer ist es dunkel, chaotisch, kantig und trocken, die Luft riecht nach verbranntem Staub und verschmorten Transistoren, ein Biotop in dieser Umgebung wäre ein Großstadtdschungel aus Kabeln und Drähten. Unsere Bugs haben es also alles andere als gemütlich. Und dann müssen sie auch noch diese ganze Drecksarbeit für die User ausführen. Eine Stadt, die in einem Computer steht, kann nichts anderes sein, als ein gottverlassener und krimineller Ort.
Je länger wir darüber nachdachten, desto reizvoller wurde die Idee: Mit einem Kurzfilm über so eine Mikro-Megacity lässt sich der Mensch in sein wichtigstes Arbeitsgerät hinein spiegeln. Wir…